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Allgemeines zum Anzeigefenster

Zum Anzeigefenster gibt es zunächst einmal zu sagen, dass es Teil der Arbeitsumgebung des Anwenders ist und deshalb kein Spiel- und Tummelplatz für Autoren von Web-Seiten. Die einzige Eigenschaft des Anzeigefensters, auf die das W3-Konsortium in der CSS-Spezifikation den Zugriff ermöglicht, ist das Aussehen des Mauszeigers. Das ist insofern sinnvoll, als es zur Funktionalität von Web-Seiten unterstützend beitragen kann.

Über den Sinn der CSS-Eigenschaften, die Microsoft in den Internet Explorer seit Version 5.5 eingebaut hat, kann man dagegen geteilter Meinung sein. Im Rahmen stimmiger Web-Designs kann es sinnvoll sein, dass auch die Scroll-Leisten des Browser-Fensters oder die von mehrzeiligen Formulareingabefeldern zu den übrigen Farben passen. Andererseits wecken solche Möglichkeiten wieder neue Begehrlichkeiten in jenen Leuten, die über ihre Web-Seiten am liebsten den Computer des Anwenders ein- und ausschalten würden. Denn natürlich wollen die als nächstes auch die Menü- und Werkzeugleiste des Browsers gestalten können.

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CSS 2.0Netscape 6.0MS IE 4.0Opera 7Mozilla Firefox 1Konqueror 3.1Safari 1.2 cursor (Mauszeiger)

Sie können für ein HTML-Element einen Cursor definieren. Wenn der Anwender mit der Maus über die Fläche fährt, die das Element einnimmt, nimmt der Mauszeiger die angegebene Gestalt an. Da Mauszeiger immer mit einer Bedeutung versehen sein sollten, ist es in der Praxis sinnvoll, solche Elemente etwa mit Hilfe von JavaScript Event-Handlern an ein Script zu binden, das bestimmte Befehle ausführt.

Beispiel:

Beispiel-Seite Anzeigebeispiel: So sieht's aus

<html><head><title>cursor</title>
</head><body>

<div style="background-color:#F8F8FF; padding:13px; border:thin solid black; width:100%; cursor:crosshair;">
<p>Dies ist ein Bereich mit der Angabe <b>cursor:crosshair</b>.
Fahren Sie mit der Maus &uuml;ber diesen Bereich.</p></div>

<!--usw.-->
</body></html>

Erläuterung:

Mit cursor: können Sie das Aussehen des Mauszeigers für den Fall definieren, dass der Anwender mit der Maus über den entsprechenden Bereich fährt. Folgende Angaben sind erlaubt:

auto = automatischer Cursor (Normaleinstellung).
default = Plattformunabhängiger Standard-Cursor.
crosshair = Cursor in Form eines einfachen Fadenkreuzes.
pointer = Cursor in Form eines Zeigers.
move = Cursor in Form eines Kreuzes, das die Fähigkeit zum Bewegen des Elements signalisiert.
n-resize = Cursor in Form eines Pfeils, der nach oben zeigt (n = Norden).
ne-resize = Cursor in Form eines Pfeils, der nach rechts oben zeigt (ne = Nordost).
e-resize = Cursor in Form eines Pfeils, der nach rechts zeigt (e = Osten).
se-resize = Cursor in Form eines Pfeils, der nach rechts unten zeigt (se = Südost).
s-resize = Cursor in Form eines Pfeils, der nach unten zeigt (s = Süden).
sw-resize = Cursor in Form eines Pfeils, der nach links unten zeigt (sw = Südwest).
w-resize = Cursor in Form eines Pfeils, der nach links zeigt (w = Westen).
nw-resize = Cursor in Form eines Pfeils, der nach links oben zeigt (nw = Nordwest).
text = Cursor in einer Form, die normalen Text symbolisiert.
wait = Cursor in Form eines Symbols, das einen Wartezustand signalisiert.
help = Cursor in Form Symbols, das Hilfe zu dem Element signalisiert.
url([Datei]) = Beliebiger Cursor, [Datei] sollte eine ANI- oder CUR-Grafik sein.

Beachten Sie:

Cursor-Symbole sollten Sie nicht zweckentfremden. Wenn Sie beispielsweise cursor:move für ein Element benutzen, sollte dieses Element auch tatsächlich beweglich sein (etwa mit Hilfe von Dynamischem HTML), und wenn Sie cursor:help benutzen, erwartet der Anwender beim Anklicken des Bereichs, dass am Bildschirm ein Fenster oder ein Bereich mit einem Hilfetext erscheint.

Netscape, Internet Explorer 5.x, Opera, Mozilla Firefox, Konqueror und Safari 1.2 interpretieren die Angabe url([Datei]) nicht, der Internet Explorer bis Version 5.5 kennt pointer nicht, jedoch den nicht standardisierten Wert hand.

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MS IE 5.5Opera 7.20Konqueror 3.1 scrollbar (Microsoft-Eigenschaften für Scroll-Leisten)

Die hier beschriebenen Eigenschaften lassen sich auf HTML-Elemente wie beispielsweise html, body oder textarea anwenden. Mit html und body legen sie die Farben der Fenster-Scroll-Leisten fest, bei textarea die Farben der Scroll-Leisten des Eingabebereichs.

Beispiel:

Beispiel-Seite Anzeigebeispiel: So sieht's aus

<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN">
<html><head><title>scrollbars</title>
<style type="text/css">
html, body, textarea {
  background-color:#8C8CC6;
  color:#FFFFFF;
  font-family:"Andale Mono",Arial,sans-serif;
  scrollbar-base-color:#8C8CC6;
  scrollbar-3d-light-color:#FFFFFF;
  scrollbar-arrow-color:#FFFFFF;
  scrollbar-darkshadow-color:#000000;
  scrollbar-face-color:#8C8CC6;
  scrollbar-highlight-color:#FFFFFF;
  scrollbar-shadow-color:#000000;
  scrollbar-track-color:#ACACE6;
}
</style>
</head><body>
<h1 style="text-decoration:underline">Ton in Ton</h1>

<form name="Seite" action="#">
 <p>Den Text dieser Seite können Sie selber schreiben:</p>
 <p><textarea name="Text" cols="80" rows="80"></textarea></p>
</form>

</body></html>

Erläuterung:

Mit den folgenden Eigenschaften können Sie die Einzelteile von Scroll-Leisten bestimmen:

scrollbar-base-color = Basisfarbe der Scroll-Leiste
scrollbar-3dlight-color = Farbe für 3D-Effekte
scrollbar-arrow-color = Farbe für Verschiebepfeile
scrollbar-darkshadow-color = Farbe für Schatten
scrollbar-face-color = Farbe für Oberfläche
scrollbar-highlight-color = Farbe für oberen und linken Rand
scrollbar-shadow-color = Farbe für unteren und rechten Rand
scrollbar-track-color = Farbe für freibleibenden Verschiebeweg

Bei all diesen Eigenschaften ist eine Seite Farbangabe möglich.

Beachten Sie:

Auch Opera und Konqueror kennen diese Eigenschaften. Der Internet Explorer 6 interpretiert die Angaben im Seite standardkonformen Modus nur dann, wenn Sie diese wie in obigem Beispiel für html und body definieren. Opera und Konqueror interpretieren diese Angaben ausschließlich im Quirks-Modus.

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